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Über mich

Meine Körpergeschichte

Im Alter von 18 Jahren bin ich zum ersten Mal Methoden der Körperarbeit begegnet, und zwar in Form eines Buches von Moshe Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung.
Ich war fasziniert von diesem Buch, denn meine Kindheit hindurch hatte ich starke Verspannungen im Rücken und in der Brust aufgrund einer Skoliose und einer Trichterbrust. Und ständig Rückenschmerzen. Mit dem üblichen Programm: Orthopädiebesuche und Krankengymnastik rauf und runter, mit keinerlei Erfolg. Eine Zeit lang stand sogar eine Operation meines Brustkorbs im Raum!
Und nun, mit diesem Buch, eröffnete sich mir eine völlig neue Sichtweise auf den Körper. Jenseits von Diagnosen, Krankengymnastik, Krafttraining und Sport.

Sollte es etwa möglich sein, dass man mir tatsächlich helfen konnte, oder dass ich mir sogar selbst helfen konnte? Meine Leidenschaft für Veränderungen unseres Körpers, unserer Haltung, Beweglichkeit und Möglichkeiten waren geweckt und begleiten all mein Tun bis heute.
Und am besten versinnbildlicht das für mich ein Satz von Moshe Feldenkrais:

“Das Unmögliches möglich machen,
das Mögliche leicht,
und das Leichte elegant.”


Das ist mein persönlicher Anspruch an mich als Rolfer und so versuche ich all meinen Klienten bei ihren ganz persönlichen Wünschen zu helfen.

Aber zunächst machte ich mein Abitur, fing dann an Musikwissenschaft, Geschichte und Romanistik zu studieren. Schlie▀lich studierte ich Musik. Immer befasste ich mich in der ganzen Zeit mit dem Studium verschiedener Körpertherapien wie Feldenkrais und Rolfing®. Und mit Mitte 20 landete ich bei dem Münsteraner Feldenkraispädagogen W. Haymann, bei dem ich die Feldenkraisarbeit in den nächsten 10 Jahren in Einzelsitzungen und Gruppenarbeit als Klient in allen erdenklichen Facetten kennenlernen durfte.

Beruflich führte mich mein Weg zuerst als Dozent an das Konservatorium und die Universität Osnabrück. Später spielte ich als Fagottist in verschiedenen Profiorchestern: Aachen, Münster, Gelsenkirchen/Recklinghausen und Hannover.

Meine erste Rolfing-10er-Serie bekam ich 1999 von Brigitte Berendes in Osnabrück.
Die Feldenkraisarbeit hatte mir schon Flügel verliehen, aber was ich jetzt im Rolfing erlebte, toppte es noch mal: Hatte ich mal Rückenschmerzen gehabt? Hatte ich einmal Probleme beim Atmen? Was war mit gewissen Krampfigkeiten beim Fagott spielen? Weg! Wie weggeblasen: mein Kopf erinnerte sich noch daran, mein Körper nicht mehr.

Bis jetzt hatte ich darüber nachgedacht die Feldenkrais-Methode zu erlernen, aber jetzt war mein Feuer und meine Leidenschaft für das Rolfing entfacht. Diese faszinierende Methode, die die Biochemikerin Dr. Ida Rolf seit den 1930er Jahren entwickelte und zunächst Strukturelle Integration nannte. Ich hatte ein paar sogenannte Post10-Sitzungen bei Harvey Burns, selbst Musiker wie ich und Rolfinglehrer im Verband. Und dann stand mein Entschluss fest: Das wollte ich auch machen!
Ich begann 2002 mit meiner Rolfingausbildung in München und schloss sie 2004 ab. Seitdem arbeite ich in eigener Praxis als Rolfer.
Ach übrigens, von Skoliose ist heute gar nichts und von der Trichterbrust kaum noch was zu sehen.

Und wenn Sie mögen, lade ich Sie nun ein, lassen Sie mich Ihnen dabei helfen Ihre Körpergeschichte neu zu schreiben.




Für die, die es genau wissen wollen, folgt eine Auflistung meiner Rolfingausbildungen:
2004 Certified Rolfer™
2010 Certified Advanced Rolfer™
2013 Rolf Movement Practitioner™

Tätigkeit im Rolfingverband (European Rolfing Association):
2010-2015 Assistenzlehrer in der Rolfingausbildung

Fortbildungen:
Viszerale Manipulation,
Manipulation peripherer Nerven,
Faszien und Emotionen,
Rolfing rund um die Schwangerschaft,
Faszien Fitness

Rolfing orientierte Fortbildungen bei:
Peter Schwind, Hubert Godard, Robert Schleip, Ed Maupin, Ray McCall, Mary Bond, Christoph Sommer, Pedro Prado, Valerie Berg, Harvey Burns, Dorit Schatz, Gerhard Hesse, Pierpaola Volpones, Bob Schrei und France Hatt-Arnold